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Die Rampe - Hefte für Literatur 1/2019

Die Rampe - Hefte für Literatur 1/2019

Hg. vom Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus, Linz

131 Seiten

ISBN 978-3-99062-432-6

Adalbert-Stifter-Stipendien 2018 (Britta Mühlbauer, Sarah Kuratle); Ausgewählte Einreichungen (Franziska Füchsl, Lucia Leidenfrost); Alois-Vogel-Literaturpreis 2018 (David Fuchs); Johann-Heinrich-Merck-Preis für Literarische Kritik und Essay 2018 und Österreichischer Stattspreis für Kulturpublizistik 2018 (Martin Pollack); Anton-Wildgans-Preis 2018 (Sabine Scholl), Würth-Preis für Europäische Literatur 2018, Kleist-Preis 2018, Bayrischer Buchpreis - Ehrenpreis des Bayrischen Ministerpräsidenten 2018 und Nicolas-Born-Preis 2018 (Christoph Ransmayr); Sudetendeutscher Kulturpreis für Literatur und Publizistik 2018 (Richard Wall)

Leben verARBEITet

Leben verARBEITet

Ausgewählte Texte zum AK-Literaturpreis 2017
Hrsg.: Kammer für Arbeiter und Angstellte

Texte von: Irene Diwiak, Hanno Millesi, Britta Mühlbauer, Magdalena Schrefel, Cathrin A. Stadler

Leben verARBEITET lautet der Titel dieser Anthologie mit fünf Geschichten, die sich mit den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen unserer Arbeitswelt und unserer Gesellschaft beschäftigen. Die Bedingungen, unter denen Menschen leben und arbeiten, werden aus fünf unterschiedlichen literarischen Blickwinkeln beleuchtet. Die fünf für den AK-Literaturpreis 2017 ausgewählten Texte beschäftigen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Umwälzungen, mit Flüchtlingen, mit Sicherheit und Kontrolle sowie mit prekären Arbeitsverhältnissen, von denen Schriftsteller und Schriftstellerinnen oft selbst betroffen sind.

Inventurdifferenz

Inventurdifferenz

Roman, Deuticke

"Frauen leben in einer permanenten Inventurdifferenz. Sie erbringen ihr Leben lang Leistungen, die ihnen nicht vergütet werden."

Marlies Wolf sorgt dafür, dass einmal nicht Frauen die Opfer sind – oder zumindest nicht nur.
Ein psychologischer Thriller mit Gänsehaut-Effekt.


"Eine Geschichte, die in der Wucht ihrer Bilder an Quentin Tarantino erinnert."
Paulus Hochgatterer

„Ein großartiger Thriller, der einen politischen Feminismus wieder auf die Agenda hievt, und das mit einer sprachlichen Leichtfüßigkeit und erzählerischen Souveränität tut, die absolut bemerkenswert sind.“
Barbara Eisenmann, SWR2

„Der Roman liest sich, als hätte Elfriede Jelinek sich locker gemacht und versuchsweise die Rolle eines weiblichen Cormac McCarthy angenommen. .... No country for nasty men. … nichts für schwache Nerven. Ein starkes Stück Literatur.“
Thomas Klingebiel, Neue Westfälische

„Lakonisch, spannend - und knallfeministisch.
Emma

„Man darf sich ruhig ein wenig fürchten vor der Gedankenwelt dieser Marlies Wolf.“
Christian Schacherreiter, OÖN

Britta Mühlbauer zieht ihre Figuren durch die Säurebäder der Ironie, lässt sie ein wenig Atem holen, um wieder gnadenlos über sie herzufallen. Das ist sprachlich und dramaturgisch auf hohem Niveau und spannend bis zum Ende. Mühlbauer reiht sich nahtlos ein in die Reihe der großen österreichischen Nestbeschmutzer. Entdeckung des Jahres!
Günther Grosser, Berliner Zeitung
 

Lebenslänglich

Lebenslänglich

Roman, Deuticke

Ein Anti-Aging-Märchen für alle, die den Traum von der ewigen Jugend für einen Albtraum halten.
Vorsicht, Lesen kann Ihre Gesundheit gefährden!


... ein packendes Psychospiel, in dem unterschiedlichste Figuren - vom Fitnesstrainer bis zum Schlachthofbesitzer - auf ihre Art das Unvermeidliche negieren. Herrlich grotesk.
Brigitte, 22.10.2008

Nach der Lektüre dieses ebenso unterhaltsamen wie provokanten Romans hat man jedenfalls ein viel weniger schlechtes Gewissen, wenn man den Gymnastikkurs schon wieder versäumt hat oder sich einmal mehr die ganz bestimmt allerletzte Zigarette anzündet.
dradio, 23.1.2009